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ARTIKELÜBERSICHT

Bild: Fotomontage basierend auf Robert Kalina / GNU 1.2 und Christian Jansky / CC 3.0
23.4.2012
Hinter der Festplattenabgabe verstecken sich die Millionen
Offiziell sollen nur die Verluste aus der derzeitigen Leerkassettenvergütung kompensiert werden. Doch sieht man sich das Forderungsmodell an wird rasch klar, dass es sich um ein Vielfaches der Summen handelt, deren Entfall angeblich abzudecken ist.

Die Schweiz als Musterbeispiel für Urheberrecht und dessen Durchsetzung?
8.4.2012
Die Schweiz als Musterbeispiel für Urheberrecht und dessen Durchsetzung?
Bericht des Schweizer Bundesrates: Tauschbörsennutzung in keinem Zusammenhang mit Industrieumsätzen. Urheberrechtsänderung würde nur internationalen Großkonzernen nutzen. Und: Ausschnüffeln von IP-Adressen durch Privatfirmen ist illegal.

Auswüchse einer Monopolstellung zum Schaden der Gesellschaft
8.4.2012
Deutsche Rechteverwerter: Immer höhere Forderungen bei fraglicher Verteilungs­gerechtigkeit
Dieselben Diskussionen, dieselben Headlines zum Urheberrecht wiederholen sich alle Jahrzehnte wieder. Während die Verteilungsgerechtigkeit so aussieht, dass sich 5,2% der Berechtigten über 60% der Vergütungen ausschütten, nagt die Mehrheit der Künstler und Kreativen am Hungertuch. Ungeniert gönnen sich deutsche Verwertungsgesellschaften dennoch immer wieder einen Griff in anderer Menschen Geldtaschen.

Dokumente: Kunst hat Recht-Forderungen basieren auf IFPI-Kampagne

2.4.2012
Dokumente belegen: Kunst hat Recht-Forderungen basieren auf IFPI-Kampagne
Die Forderungen von "Kunst hat Recht" sind in weiten Strecken eine beschönigte Kopie eines Papiers, das bereits Mitte 2010 von der "Plattform geistiges Eigentum" erstellt wurde. Hinter dieser steht federführend die IFPI, einer der treibenden Kräfte hinter dem Internetkapitel von ACTA.

Uncle Sam zeigt der Welt den Finger

3.3.2012
US-Rechtsgutachten: ACTA-Vertrag wäre für Nutznießer USA nicht bindend
Am 16. Jänner 2012 reichte der polnische Abgeordnete Pawel Zalewski eine Anfrage an die EU-Kommission ein, die inhaltlich aufhorchen lässt. 'Jüngsten Meldungen zufolge sehen sich die USA nicht rechtlich an das ACTA-Abkommen gebunden, die EU jedoch schon.' Dabei sind diese Meldungen gar nicht so neu. Sie lassen sich mindestens bis in das Jahr 2010 zurückverfolgen.

EU-Rechtsgutachten


28.2.2012
Beide ACTA-Rechtsgutachten der EU verfügbar
Als Service für unsere juristisch interessierte Leserschaft bieten wir den Direktlink auf die laut EU-Parlaments-Vizepräsident Wieland angeblich geheimen EU-Dokumente an. Die Geheimhaltungs-Posse ist inzwischen um einige Facetten reicher.

EU-Geheimdokument

28.2.2012
EU-Parlaments-Vizepräsident Wieland verweigert Zugang zu ACTA-Rechtsgutachten
Internationale Beziehungen würden dadurch beeinträchtigt. Gutachten zu ACTA sollen im Grunde genommen so lange geheim bleiben, bis alle Vertragspartner zugestimmt haben. Das geheime Rechtsgutachten, das durch das juristische Service des EU-Parlaments erstellt wurde, ist im Übrigen bereits geleakt worden und im Internet frei zugänglich.

Hat Kunst Recht?
28.2.2012
"Kunst hat Recht" Initiatorin Mercedes Echerer dementiert ACTA-Befürwortung scharf
Man wirft der Initiative vor, unter dem Deckmäntelchen "für die Rechte von Künstlern einzutreten" in Wahrheit die Interessen der finanzierenden Verwertungs­gesellschaften zu vertreten. Parallelen in den Forderungen von "Kunst hat Recht" und dem Vertragswerk von ACTA sorgen für zusätzlichen Unmut. Abmahnwahn und ACTA-Hörigkeit der deutschen Verwertungs­gesellschaften schüren das Feuer. Grund genug, den Status von Gerüchten, Vermutungen und Hörensagen zu verlassen und direkt nachzufragen, was mit der österreichischen Initiative konkret gemeint ist.

Failmanns Fail
24.2.2012
Fantasie­figur Fail­mann versucht sich an Realpolitik und erfährt Abwanderung von Freunden
Über 10.000 Kontakte zu haben, ist kein Garant dafür, diese mit themenfremden PR-Zwecken beglücken zu dürfen. Dies erfährt momentan die auch medial viel beachtete Fantasiefigur "Failmann". Viele bisherige "Freunde" kommentieren Failmanns Einstieg in die "echte Politik" enttäuscht bis zornig. Während des ersten Tages nach der Ankündigung wanderten mehr als 200 davon ab.

Interview mit einem Netzaktivisten
20.2.2012
Zen­sur­be­streb­ungen, Des­infor­ma­tions­kam­pag­nen und digi­tale Ko­lo­ni­alisier­ung
Um mehr über die Hintergründe zu ACTA zu erfahren, trafen wir uns mit einem Netzaktivisten, der auch über politische Erfahrung und Einsichten in Brüssel verfügt. Aus einem Mittagessen wurde ein Interview, das vor allem eines zeigt: Am Bild des verängstigten, uninformierten Bürgers, der sich mit ein bisschen mehr Öffentlichkeitsarbeit zu dem angeblich harmlosen Wirtschaftsabkommen schon zufrieden stellen lassen wird, ist wohl nicht viel dran.

Deutsche Verwertungsgesellschaften fordern totale Überwachung bei Umgehung der Justiz
18.2.2012
Deutsche Ver­wer­tungs­ge­sell­schaf­ten fordern totale Überwachung bei Umgehung der Justiz
Wem ACTA zu schwammig ist, der erfährt aus einem Papier der GEMA, wie diese Regelung im Detail aussehen soll. Die „Förderung der Zusammenarbeit“ ist die Einrichtung einer zentralen Zensur- und Meldestelle für Ur­heber­rechts­beschwerden, welche die „freiwillige Zusammenarbeit“ mit den Internetprovidern zum Verwarnen, Abschalten und Abmahnen der Kunden koordinieren soll.

Stopp-Acta Symbolik in der Kritik
15.2.2012
ACTA-Protest: Umstrittene Symbolik von Krake und Kampfroboter
Die Symbole der Piratenpartei bei ihrem Protest gegen ACTA stehen in der Kritik. Es gäbe direkte Parallelen zu antisemitischer Bildsprache der NS-Zeit.

Inside ACTA
15.2.2012
ACTA und die "totale Internetkontrolle"?
Weshalb braucht ein Handelsvertrag, der sich vermeintlich gegen Produktfälschungen richtet, eine Neuregelung des Internetrechts?

Dr. Paul Rübig
11.2.2012
Wir brauchen ACTA, weil mich in Italien schwarze Menschen belästigt haben
Die Rede von Dr. Paul Rübig, im Artikel als Video sowie als Transkript verfügbar, führt schmerzlich vor Augen, mit welcher geistigen Eigentümlichkeit sich Österreich offensichtlich in die Verhandlungen um ACTA eingebracht hat.

ACTA - Rede anlässlich der Stop-Acta-Demonstration in Linz, 11.2.2012
11.2.2012
Rede anlässlich der Stop-ACTA-Demonstration in Linz


ACTA - Die Entschuldigung der slowenischen Botschafterin
4.2.2012
Öffentliche Entschuldigung der slowenischen Botschafterin zu ACTA


Fake-Freunde werden wieder reaktiviert
11.12.2011
Neue Fake-Jubelpostings loben den Bundeskanzler

Finalspiel um den Euro - Eurobild (C) Wikipedia/Andrew Netzler / EZB
27.11.2011
Teure Fremdherrschaft: Finalspiel um den Euro kann Österreich Kopf und Kragen kosten

Versagt Bundeskanzler Faymanns Politik nicht nur auf Facebook?


27.11.2011
Kanzlerversagen auf Facebook: Mehr als ein Social Media Problem

F5: Finde Faymanns falsche Facebook Freunde


25.11.2011
Suchspiel F5:
Finde Faymanns falsche Facebook Freunde

Betrugsvorwürfe gegen Kanzler-Facebook-Agentur

24.11.2011
Betrugsvorwürfe gegen Kanzler-Facebook-Agentur

E-Mail an den Herausgeber.


HINTERGRUND
"Wir brauchen ACTA, weil mich in Italien
schwarze Menschen belästigt haben"

Der österreichische EU-Parlamentarier Dr. Paul Rübig über ACTA
von Florian Machl
11.2.2012

Am 13. Oktober 2009 trat auf EU-Ebene das "Science and Technology Options Assessment Panel (STOA)" zusammen. Gemeinsam mit dem Knowledge4Innovation/The Lisbon Forum, unterstützt durch die Technopolis Consulting Group und TNO. Namen, die man auf seine Rechercheliste schreiben sollte, wenn es von Interesse ist, welche Organisationen und Gruppierungen in Europa die ACTA-Vereinbarung durchboxen wollen. Die Rede von Dr. Paul Rübig, unten als Video sowie als Transkript verfügbar, führt schmerzlich vor Augen, mit welcher geistigen Eigentümlichkeit sich Österreich offensichtlich in die Verhandlungen eingebracht hat.

Bildquelle: Bildzitat aus YouTube Video
MEP Dr. Paul Rübig wurde von der Österreichischen Volkspartei ins EU Parlament entsandt. Dort gilt er als einer der hartnäckigsten österreichischen Hardliner, die ACTA unterstützen.
In seiner Ansprache führt Rübig aus, dass er sich in Jesolo (Italien) von den Horden schwarzer Menschen belästigt fühle, die ihm pausenlos gefälschte Produkte verkaufen wollen. Sie "überfluten" Italien - und meistens wären daran die Chinesen schuld. Nicht ohne Arroganz führt er nach seiner alltagsrassistisch anmutenden Einleitung weiter aus: Wenn er die Menschen auf der Straße befragen würde, was ein Patent ist, könnte niemand darauf antworten. Ob Rübig selbst weiß, gegen wie viele Patente seine eigenen Firmen verstoßen? Zum Beispiel auf das Öffnen eines Internetbrowsers in einem Produktionsbetrieb (Patentiert seit 2003)? Mit ACTA löst Rübig - zumindest in seiner Gedankenwelt - nahezu alle Probleme der EU: Das Sozialsystem, das Krankensystem und die gesamte Finanzmisere an sich - ja er erreicht sogar Vollbeschäftigung. Folgelogik oder Sachkompetenz ist in dieser Rede nicht zu verorten. Für wen agiert der Parlamentarier Dr. Rübig hier also wirklich?

Vermeintlich im Dienst der KMUs

Rübig wurde von der ÖVP ins EU-Parlament entsandt, "um die Anliegen der heimischen Wirtschaft und Industrie in den beiden Ausschüssen für Industrie, Forschung, Energie sowie für Budget und Haushalt zu vertreten". Laut Homepage des ÖVP-Parlamentsclubs will Rübig sich "vor allem für die Interessen unserer heimischen Klein- und Mittelbetriebe einsetzen". Wer sich mit ACTA beschäftigt, weiß hingegen, dass genau diese Zielgruppe durch die angepeilte Vereinbarung am wenigsten zu lachen haben wird.

'Geistiges Eigentum' ist für Rechtswissenschaftler ein verdunkelndes Relikt

Auf externer Link seiner Homepage übt Rübig sich gerade jetzt, wo ein EU-Mitgliedsstaat nach dem anderen seine Position gegenüber ACTA überdenkt, konsequent im Herunterspielen der Problematik. Fast könnte man eine absichtliche Desinformationskampagne unterstellen. So werden die Forderungen von ACTA, das Strafrecht der Mitgliedsstaaten zugunsten von "Rechteinhabern" und Contentindustrie abzuändern, völlig verschwiegen. Warum nahezu alle Verhandlungen zu ACTA hinter verschlossenen Türen stattfanden und sogar vor EU-Gremien geheimgehalten wurden, lässt sich Rübigs Ausführungen ebenso nicht entnehmen. Wie kommt ein Mensch wie Rübig, dem man nicht zuletzt aufgrund seiner akademischen Würden hohe Fähigkeiten attestieren müsste, zu solchen Ansichten und Ideen? Wie oft putzen bei ihm die Lobbyisten des "geistigen Eigentums" (Intellectual Property) die Klinke und deponieren ihre Wünsche? "Geistiges Eigentum" ist gemäß führenden Rechtswissenschaftler eigentlich eher ein Begriff aus der Mottenkiste der Rechtsgeschichte, eine "Verirrung, welche die tatsächliche Rechtslage verdunkelt" (Manfred Rehbinder, Urheberrecht, 12. Auflage, München 2002, S. 52 f.).

Das Firmen- und Lobbyinggeflecht von Dr. Rübig

Im Zusammenhang sehr interessant sind die Recherchen des fraktionsfreien EU-Abgeordneten Martin Ehrenhauser zu Rübig. Dieser soll gemäß Ehrenhauser ein weitläufiges Netzwerk aus externer Link Firmenbeteiligungen und Lobbyaktivitäten betreiben. Ein Schelm, wer Böses denkt. Doch nun zu einer Perle österreichischer Verhandlungstaktik, ganz im Sinne der Bürgerinnen und Bürger, versteht sich. Oder doch nicht?




Dr. Paul Rübig (MEP) explains why we need ACTA
13. Oktober 2009

You know, this year I was in holiday in Italy in Jesolo and I was together with one million people on the coast and I think we had every three minutes somebody from africa who offered us a nice Gucci bag, a nice Emporio Armani watch. You can find all kinds of goods, also a massage from Chinese specialists, so at least it was like in a really big store. So you couldn't rest because all the time somebody wants to sell something. So what's behind? Of course the producer from this goods which may be come very often out of China. Then we have the problems with african people who are coming on the black market working without any social protection but thousands of them are employed, paying no tax, out of the system, and thats the reason why they can be so cheap. And they flood not only italy you find them on I think most of the coasts and holiday areas and of course they are in heavy competition with the one who pay tax, who have social protection and who keep the european social system on the right level.

So intellectual property means that if we want to take care on our legal business that we have to be active on the one who are illegal. And that's where the European Parliament is very eager to find solutions together of course with the European Commission and whats not always clear and also with the council to get a global approach on this area. Because only if we educate the people - I say a little bit with a smile - within the European Parliament, what intellectual property is, what a patent is. And I wouldnt go out and make a question on people who are moving around: "please tell me what a patent is". It will be a big problem for a lot of people to explain what it's really. So education and public relation is very substancial for this area and on the other hand to bring the right solution.

I think that what we have to look, and that was a very core issue in this debate, and we should proceed with this kind of meetings to get at least solutions to get out of financial crisis get full employment and for european tax payers a good solution.



Dr. Paul Rübig (MEP) erklärt, warum wir ACTA brauchen
13. Oktober 2009

Wissen sie, dieses Jahr war ich in Italien, Jesolo im Urlaub. Ich war dort gemeinsam mit einer Million Menschen am Strand. Ich glaube alle drei Minuten kam jemand aus Afrika, der uns eine hübsche Gucci-Tasche oder eine nette Emporio-Armani-Uhr anbot. Sie finden dort alle Arten von Waren, auch eine Massage von chinesischen Spezialisten, es war wie in einem großen Kaufhaus. Es war unmöglich sich zu entspannen, weil ständig jemand etwas verkaufen wollte. Was steckt dahinter? Natürlich die Hersteller dieser Produkte, die vermutlich häufig aus China stammen. Und dann haben wir die Probleme mit den Afrikanern, die ohne jegliche Sozialversicherung auf den Schwarzmarkt kommen. Tausende von ihnen arbeiten dort, zahlen keine Steuern, bewegen sich außerhalb des Systems. Das ist der Grund, weshalb sie so günstig anbieten können. Und sie überfluten nicht nur Italien, ich glaube Sie finden sie an den meisten Küsten und Urlaubsgebieten. Natürlich stehen sie in schwerem Wettbewerb mit denjenigen, die Steuern zahlen, die Sozialversicherungen haben und die das europäische Steuersystem auf der richtigen Stufe halten.

Geistiges Eigentum bedeutet, dass wir uns um diejenigen kümmern müssen, die illegal sind, wenn wir unsere legalen Geschäfte in Ordnung bringen wollen. Das ist der Grund, warum das Europäische Parlament sehr darum bemüht ist, Lösungen zu finden - natürlich gemeinsam mit der Euröpäischen Kommission was nicht immer klar zu sein scheint - und auch mit dem Europäischen Rat, um einen globalen Ansatz in diesen Bereichen zu erhalten. Nur wenn wir die Menschen bilden - ich sage das ein wenig mit einem Lächeln - innerhalb des Europäischen Parlaments, was geistiges Eigentum ist, was ein Patent ist. Ich würde nicht hinausgehen wollen und mit den Personen die da herumlaufen eine Umfrage sarten: "Bitte sagen Sie mir was ein Patent ist". Es wäre ein großes Problem für viele Menschen, zu erklären was das wirklich ist. Bildung und Öffentlichkeitsarbeit sind sehr substanziell für diese Bereiche um die richtige Lösung zu ermöglichen.

Ich glaube, dass wir darauf achten müssen, und das war ein sehr zentrales Thema in dieser Debatte. Und wir sollten mit dieser Art von Treffen weitermachen, um zumindest Lösungen zu erhalten, um aus der Finanzkrise zu kommen, Vollbeschäftigung zu erhalten und den europäischen Steuerzahlern eine gute Lösung zu bieten.


Weiterführende Links

externer Link Dr. Paul Rübig, Mitglied des Europäischen Parlaments
externer Link Martin Ehrenhausers Recherchen zu Dr. Rübig
externer Link Profil.at: Die seltsamen Geschäfte des ÖVP-Abgeordneten Paul Rübig
externer Link Prof. Rehbinder: Der Begriff 'Geistiges Eigentum'
externer Link André Rebentisch: Faking the arguments for ACTA (engl.)

ACTA Informationen

externer Link Wikipedia: ACTA
externer Link FM4: ACTA und sein böser Zwilling
externer Link FM4: ACTA wirft seine Schatten voraus
externer Link FM4: Die Köpfe hinter ACTA in der EU-Kommission

Anti-ACTA

externer Link Avaaz.org Petition zu ACTA
externer Link Stopp ACTA